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Sonntagsüberraschung

Beinahe zu-fällig kam ich heute morgen schon in den Hörgenuß der „Pannonischen Messe“, als mein Vater – sonst am Sonntag ein fleissiger Messebesucher – krankheitshalber die live-Übertragung der Sonntagsmesse im Radio verfolgte:

Der Chorgesang beim „Introitus“ liess mich aufhorchen und sofort als Toni Stricker’s „Pannonische Messe“ identifizieren. Welch erfreulicher Sonntagmorgen! Am Ende folgte die Erklärung: es war dies eine Live-Radioübertragung des Hochamtes im Rahmen von „cellensis 2009″ (Festival Geistlicher Musik) aus der Wallfahrtskirche Hafnerberg – mit dem Chor Pastoral (MGV Thenneberg & Kirchenchor Hafnerberg) & an der Orgel spielte Wolfgang Kogert.

Hörbeispiel: (weitere Hörbeispiele auf der CD-Seite)
„Introitus“

(mp3)
von der CD „Toni Stricker. Pannonische Messe“
(Bestellmöglichkeit)

einige Wochen am Meer …

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… nicht nur zur Entspannung nach den vergangenen, arbeitsintensiven Monaten mit Konzertauftritten, der Arbeit an der neuen CD und den Aufführungen der „Pannonischen Messe“ ist Toni Stricker gemeinsam mit seiner Frau Sybille in ihr gemeinsames Zweitdomizil nach Frankreich gereist.

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In der mediterranen Landschaft und der südlichen Sonne reifen bereits Pläne für die nächsten Projekte: so soll in den Wintermonaten auch eine neue CD – inhaltlich ein „Best of“ von Toni Stricker veröffentlicht werden.

- und nicht zu vergessen: der grosse Gala-Konzertabend zum 80er steht an!

… kündigt sich an:

Gala
Galakonzert:
„Toni Stricker – Ein Leben voll Musik“
mit Orchester & Gästen (ca. 100 Mitwirkende)

Anlässlich seines 80. Geburtstages präsentiert die österreichische Geigerlegende und musikalische Seele Pannoniens gemeinsam mit langjährigen Wegbegleitern und großem Orchester die Vielfalt seines künstlerischen Schaffens.

Mitwirkende sind u.a. das Stricker Ensemble, die Slowakische Philharmonie Bratislava, der Chor Pastoral (Leitung: Dieter Bartl), Wolfgang Kogert (Orgel), die Tamburizza Siegendorf, Hans Salomon (internationale Jazzgröße), Richard Oesterreicher (allseits berühmter Dirigent und Jazzmusiker), und, und, und …

Vielleicht ein guter Tipp, sich schon bald die Konzerttickets zu sichern?! Denn DAS gibts nur 1 mal!

10. Juni 2010, Beginn: 19:30 Uhr
Wiener Konzerthaus, Großer Saal
Tickets:
Wiener Konzerthaus, Tel: 01 24 2002
Ö-Ticket
Wien-Ticket

Veranstalter: Scheibmaier

„Das 19. Jahr in Donnerskirchen, unglaublich …!“ sagte Toni Stricker, als er letzte Woche im ORF Burgenland zum Interview geladen war.
Am 7. August 2009, 20 Uhr findet das 75. Konzert in der Bergkirche Donnerskirchen statt! 75 Konzerte an einem Ort!

by ckrieh:  http://www.flickr.com/photos/ckrieh/

Bergkirche Donnerskirchen, by ckrieh (http://www.flickr.com/photos/ckrieh/)

„Irgendwann muss das doch abreissen…“, dachte Toni Stricker früher. Aber das war nicht der Fall! Das Publikum strömt nach wie vor zu seinen Bergkirchen-Konzerten in Donnerskirchen und genießt es, Pannonien musikalisch in Toni Strickers Musik erleben zu dürfen.

Wie er in seinem ORF-Interview auch bemerkte, übe er sehr gern, „2  Stunden in der Früh, wo ein neuer Gedanke entsteht, den ich eventuell verwirklichen möchte…“.

brandheiss: neue CD!

cover

Ab sofort ist die neue CD „Toni Stricker: Pannonische Messe“ erhältlich!
Die Live-CD ist ein Mitschnitt der Uraufführung der „Pannonischen Messe“ im RadioKulturhaus Wien im Dezember 2008.

Musik: Toni Stricker
Texte: Karl Hofer
Ausführende:
Chor Pastoral – Leitung: Dieter Bartl
Orgel: Wolfgang Kogert
Solo-Violine: Toni Stricker

Bestellmöglichkeit

Die Donnerskirchner Bergkirche war gefüllt bis zum letzten Platz, die Weinritterschaft mit zahlreichen Mitgliedern vertreten, das Chorgestühl dicht gedrängt mit den Mitgliedern des Chor Pastoral, in deren Mitte Toni Stricker als Solist bei der kirchlichen Uraufführung seiner „Pannonischen Messe“ agierte.
Zum ersten Mal wurde am Samstag die „Pannonische Messe“ von Toni Stricker im Rahmen einer Messe aufgeführt und man konnte sich davon überzeugen, dass dieses neue und aktuelle pannonische Kirchenmusikwerk für die Messfeier bestens geeignet ist und im Hinblick auf Texte und  Komposition sicher bald in vielfache Verwendung für die Messfeiern im pannonischen Raum übergehen wird.
Geehrt von der Pannonischen Weinritterschaft, überreicht Toni Stricker anschliessend an die Messfeier die Originalpartitur der „Pannonischen Messe“ an die Weinritterschaft, der die Messe gewidmet ist.

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Der ORF Burgenland berichtete über die Premiere im Radiokulturhaus

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(Konzertante) Uraufführung der „Pannonischen Messe“ im Radiokulturhaus, 13. 12.08
Foto © Johannes Cizek

„So etwas haben wir noch nicht gehabt“, meinte der Techniker im Radiokulturhaus in Wien. Auf seinem Aufnahmeband befinden sich 7 Minuten eines nicht enden wollender Beifalls des Premierenpublikums nach der Uraufführung von Toni Stricker’s „Pannonischer Messe“ vom 13. Dezember 08.

Karl Hofer, ehemaliger ORF-Burgenland Intendant – und Texter der „Pannonischen Messe“, im Gespräch über die Premiere:

„Der Bischof (Anm.: Dr. Paul Iby, Diözesanbischof von Eisenstadt) sprang als erster auf und applaudierte begeistert! Es gab standing ovations, das Publikum war hellauf begeistert. Das Geigenspiel von Toni war sensationell! Überhaupt – alles hat perfekt gepasst. Großes Lob gebührt auch dem Chor Pastoral, der eine grandiose Leistung unter der Leitung von Dieter Bartl vollbracht hat. Dieser Chor ist mit dieser Aufführung über sich selbst hinausgewachsen.
Ich muss sagen, ich kenne den Toni schon so viele Jahre, war immer ein großer Bewunderer seiner Musikalität und seiner musikalischen Vielseitigkeit – wie z.B.  Jazz, Klassik oder feinste Improvisationen -  möchte nun aber feststellen: er ist ein musikalisches Genie! Er hat eine herausragende musikalisch-vielfältige Begabung, ein unglaubliches musikalisches Gedächtnis, spielt alle seine Konzerte – auch seine Messe – ohne ein einziges Notenblatt!
Zu Beginn unserer Zusammenarbeit haben wir gesagt ‘probiern wir’s miteinander!’ und unsere Zusammenarbeit war von Anfang an toll! Schon beim ersten Durchgang mit meinen neuen Liedtexten hatte Toni die 9 Lieder beisammen – im ersten Durchgang, ohne Noten!

Toni hat eine neue Musik geschaffen, die alle Strömungen unseres Großraumes beinhaltet: das Kroatische, das Ungarische, das Slowakische, das Slawische, das Wienerische, das Burgenländische – das „Pannonische“ eben!
Für mich ist er ein Mensch und Musiker, der authentisch ist, sowohl als Künstler wie auch als Person. Er ist geblieben wie er war – ohne Starallüren – bescheiden und ehrlich. Und: Er hat auch die Leichtigkeit des Lebens!
Ich freue mich schon auf das Konzert in Donnerskirchen, bei dem ich selbstverständlich auch dabeisein werde!“
(Anm.: Die kirchliche Aufführung der „Pannonischen Messe“ findet am 27. Dezember 08 in der Bergkirche in Donnerskirchen statt).

Bischof Dr. Paul Iby, Diözese Eisenstadt

Bischof Dr. Paul Iby, Diözese Eisenstadt

„Toni Stricker hat seinen Plan, eine Pannonische Messe als Volksmesse zu
komponieren, wunderbar erreicht. Ich war von der Uraufführung sehr beeindruckt.
Vor allem die Zwischenspiele von Toni Stricker mit der Violine haben eine ganz meditative Wirkung.
Die Messe wird sicherlich gut angenommen werden.
Ich gratuliere Toni Stricker.“

Dr. Paul Iby
Diözesanbischof Eisenstadt

hier der Link zum Podcast-Radiobeitrag von „ORF Burgenland Kultur“ bei iTunes

Thema: die „Pannonische Messe“ von Toni Stricker, mit live-Interview.

For Toni Stricker, the violin has become an extension of his soul. When he bows its strings, images from his native Burgenland stream forth. „Toni Stricker’s music smells like the earth — His violin transforms itself into a gypsy, the flute of a shepherd, a bird — He takes us to an imaginary Europe where people dance, make love, and sway in each other’s arms.“

swing
Toni Stricker, swinging

Such poetic metaphors have been used to describe Toni Stricker’s artistic oeuvre. „Ever since I moved to Burgenland, I have striven to describe its landscape with my music,“the musician says. „In my compositions, I want to find a musical expression for its diverse people, cultural heritage and nature.“

Neusiedler See)

Lake Neusiedl (german: Neusiedler See)

Burgenland, Austria’s most Eastern province, shares the Pannonian Plains with Hungary. Commonly called the Puszta, the country’s lowest region is marked by vineyards and plains with Lake Neusiedl as its centerpiece. When Toni Stricker strikes up his composition, „Night on the Lake“, boats softly rock in the water. Gloomy thoughts, silver clouds, and night-time secrets pass by. A flock of herons spreads its wings and rises towards the dark sky.

In order to evoke these images, the virtuoso player transcends musical conventions. He draws tones from his instrument which no conservatory in the world could teach. With his manifold acoustic nuances he defies all musical classifications.

From the beginning of his career, Toni Stricker was exposed to different schools of music. As a young boy he listened to Viennese dances and Croatian folk songs, his mother stemming from the Austrian capital Vienna and his father belonging to Burgenland’s Slavic minority. At the age of six, his dream came true: he was given a violin and underwent classical training for the next seventeen years. As in many other European cities, jazz music took Vienna by storm in the early 1950s and Toni Stricker joined the Vera Auer Jazz Band. Other members included Joe Zawinul and Hans Salomon, who also rose to international fame in later years. Toni Stricker was the epitome of a „swing violinist“ at the time and toured all over Europe with different groups. In order to slow his hectic pace, he accepted the position of concertmaster in the orchestra at Vienna’s „Theater an der Wien“, arranging and composing for a wide variety of well-known artists such as Hans Moser, Helmut Qualtinger, Shirley Bassey, and André Heller.

sauerbrOnce again, in 1976, after the death of his father, Toni Stricker switched to an even calmer lifestyle: He moved his family to Sauerbrunn – at his father’s native Burgenland – to rediscover his roots. What he found was his very own creativity, being free to write music only for himself and express the rich diversity of his surroundings. His compositions integrate musical traditions of peoples from the Pannonian region and include not only Austrian and Hungarian tunes, but also Oriental rhythms. His ballads tell tales of faces, feelings and forlorn villages. As scholar Bernd Lötsch (now hes ist the General Director of The Natural History Museum Vienna )  has noted, Stricker goes against the grain of half a century of „absolute music“ which has merely focused on formal aspects of composition. For him, music should communicate and convey certain interpretations of the world the artist lives in. Just like Ludwig van Beethoven in his Pastoral Symphony and Franz Liszt in his Hungarian Dances, Toni Stricker expresses the genius loci of his region. „I would like to compose like Marc Chagall paints,“ Toni Stricker once said. „He never denied his roots, the village Liosna near Witebsk, but brought the dreams and tales of the Russian Jewish community to his canvas. As a result, he inspired Expressionist and Surrealist artists.“

Stricker’s music, however, never turns folksy or tries to please a mass audience by simplifying the region’s musical traditions. „Regionalists like him are true cosmopolitans because it is only from the outside that we grasp the nature and value of a region’s unique character,“ Bernd Lötsch once said. „A wealth of artistic opportunities opens up, and we realize what this indigenous culture means to the people living in the area.“ And to all of those who listen to Toni Stricker’s music, we should add.
(Quoted from: „A PAGANINI FROM THE PLAINS“ by T. Gruber & K. Hanta)
On dec 13, 2008 Toni Stricker’s „pannonian mass“, which he composed this year, will have the world premiere at Vienna’s Radiokulturhaus. It will also be produced on CD.

„I heard him playing in New York. Really a fantastic music – just Stricker-music.“ – Joe Zawinul

Kommentar:
TONI STRICKER „Pannonien & Jazz“
von wallstreet-online.de
„Viele Musiker, die wie Toni Stricker vom Jazz kommen, haben in den letzten Jahren versucht, ihr Klangspektrum zu erweitern. Toni Stricker ist – neben Joe Zawinul – einer der wenigen, die eine eigenständige Sprache gefunden haben. Neben dem Klangreichtum des Jazz fließt in seine Musik die melodisch-harmonische Struktur der pannonischen Tiefebene ein. Im Ensemble des Violinisten, Komponisten und U-Musik Stars Toni Stricker spielen der Saxophonist Hans Salomon und Richard Österreicher an der Mundharmonika, beide selbst Legenden des österreichischen Jazz.“

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